Mehr als 130 Jahre wurde in den Königshainer Bergen Granit gebrochen, der sich durch seine besondere Struktur gut zu Baumaterial und Pflastersteinen verarbeiten ließ. Ausgehend von der geologischen Entstehung des Gesteins wird anhand zahlreicher Werkzeuge und Großgeräte die Entwicklung der Steinbruchindustrie aufgezeigt. Einen Schwerpunkt der Ausstellung stellt die Präsentation der Arbeitsbedingungen und des sozialen Umfeldes der Steinbrucharbeiter dar. Anhand ausgewählter Exponate und Zeitzeugenberichte kann die körperlich schwere Tätigkeit im Steinbruch nachvollzogen werden. Im Außengelände des Museums sind zahlreiche Zeugnisse des Steinbruchbetriebes ausgestellt. Dazu gehören Reste von Kabelkrananlagen, Gleisanlagen mit Loren und Lokomotiven, eine Bremsbahn für den Steintransport sowie Steinsägen und Windkessel zur Druckluftspeicherung. Ein Rundgang auf dem Lehrpfad führt zu weiteren Hinterlassenschaften des Bergbaus.

Gruppenbild Steinarbeiter, um 1900

Blick in die Dauerausstellung

Blick in die Dauerausstellung

Gruppenbild Verladearbeiter, 1920er Jahre

Feldbahngleise mit Wagen

Blick in die Dauerausstellung

Arbeitswerkzeuge