Sonderausstellungen

Der Zimmermann

AckerbürgerMuseum Reichenbach

Handwerk hat goldenen Boden

Werkstätten von Handwerkern prägten einst viele Kleinstädte. Die Ausstellung stellt verschiedene Handwerke wie Dachdecker, Schlosser, Glasmacher, Buchdrucker und viele weitere vor.

06. März – 31. Oktober 2022

AckerbürgerMuseum Reichenbach
Görlitzer Straße 25
02894 Reichenbach/OL

 

Blick in die Ausstellung

Dorfmuseum Markersdorf

Viele Jahre, viele Hände

Mit Mut fangen die schönsten Geschichten an
Das Dorfmuseum Markersdorf wird dieses Jahr 30 Jahre alt! Wir feiern und blicken zurück: Auf einen alten Hof, der ursprünglich in einem schlechten Zustand war. Auf die vielen Hände, die ihn in den vielen Jahren liebevoll saniert, gepflegt und wieder zum Leben erweckt haben. Auf den mutigen Förderverein, mit dem alles begann.
Von 1987 bis 1992 wurde hier fleißig gearbeitet. Die Hofstelle entwickelte sich zu einem schönen Museum. In seinen Statuten wurden die Erhaltung und Pflege der alten Bräuche und Traditionen festgeschrieben. Generationen von Besuchern verweilten hier. Lassen Sie gemeinsam mit uns die vergangenen 30 Jahre Revue Passieren und schwelgen Sie in Erinnerungen!

 

06. März - 06. November 2022

Dorfmuseum Markersdorf
Kirchstraße 2
02829 Markersdorf

 

Zeugen des Steinabbaus

Granitabbaumuseum Königshainer Berge

Raue Schönheit

Kann Industriekultur ästhetisch sein? Mit der Kamera eingefangen und in Szene gesetzt, versprüht unser industriekulturelles Erbe eine ganz eigene, raue Schönheit, die sich erst nach und nach erschließt. Die Sonderausstellung bietet die Möglichkeit dazu.

 

01. Mai – 31. Oktober 2022

Granitabbaumuseum Königshainer Berge
Dorfstraße 163c
02829 Königshain

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Schloss Krobnitz

Kleidergeschichten

Kleidung prägt uns seit frühester Kindheit. Sie spiegelt, trotz Demokratisierung und Massenproduktion, unsere Individualität und Zugehörigkeit oder auch unseren Protest wieder. Das scheinbar banale Thema „Kleidung“ ist verbunden mit unzähligen persönlichen Geschichten und setzt Erinnerungen frei, die, wenn sie nicht festgehalten werden, bald verloren sind.
Das Projekt KLEIDERGESCHICHTEN will diese Erinnerungen sammeln und bewahren und zum besseren Verständnis der Geschichte an nachfolgende Generationen weitergeben.
Für die Ausstellung und die begleitende Publikation wurden Menschen mit unterschiedlichem Alter und Hintergrund befragt, um eine möglichst große Vielfalt an Geschichten zu sammeln. Auch weil sich die Haltung zu Kleidung in den vergangenen Jahrzehnten entscheidend gewandelt hat. Wirtschaftswunder, Mangelwirtschaft, Frauen- und Studentenbewegung, Hippielook oder FDJ-Hemd, Kreativität und Materialbeschaffung bis hin zur derzeitigen „Fast Fashion“… Erfahrungen und Erinnerungen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Zahlreiche Leihgaben aus ganz Deutschland erzählen ganz besondere „Kleidergeschichten“.

06. Februar - 26. Juni 2022

Schloss Krobnitz
Am Friedenstal 5
02894 Reichenbach/O.L. OT Krobnitz

Blick in die Sonderausstellung

Schloss Krobnitz

Der Kleine Lord

Die Geschichte um einen amerikanischen Jungen, der in England einen Adelstitel erbt und zu seinem mürrischen Großvater in ein Bilderbuch-Schloss reist, gehört zu Weihnachten wie Gänsebraten, Geschenke und Schnee. Spätestens, wenn die BBC-Verfilmung aus dem Jahr 1980 über die heimische Mattscheibe flimmert und Sir Alec Guinness seinen Film-Enkel zurechtweist, ist den meisten klar: die schönste Zeit des Jahres ist angebrochen.
Den wenigsten ist allerdings bewusst, dass die Romanvorlage von Frances Hodgson Burnett aus dem Jahr 1886 bis zur Veröffentlichung der Harry-Potter-Reihe das erfolgreichste Kinderbuch der Welt und von Anfang an ein Bestseller war. Und eigentlich gar nichts mit Weihnachten zu tun hat.
Die Sonderausstellung „Der kleine Lord“ aus der Bischofsburg Burgliebenau stellt das Buch und seine Autorin, verschiedene Verfilmungen sowie den damit verbundenen Kult vor. Ergänzend erläutert die Ausstellung auch kulturgeschichtliche Zusammenhänge wie Reisen und Kindheit im 19. Jahrhundert.

 

03. April – 11. Dezember 2022

Schloss Krobnitz
Am Friedenstal 5
02894 Reichenbach/OL OT Krobnitz

Blick in die Sonderausstellung

Schloss Königshain

Sammlung Böhm: Konkrete Kunst aus Mitteleuropa

zeigt Arbeiten von:
Imre Bak, Hellmut Bruch, Roman Cotoșman, Attila Csáji, Nikola Dimitrov, Bruno Erdmann, Rita Ernst, János Fajó, Gerhard Frömel, Heinz Gappmayr,
Andrzej Gieraga, Ingo Glass, Hans Jörg Glattfelder, István Haász, Heijo Hangen, Katalin Hetey, Viktor Hulik, Gyöngyi Kerekes, Béla Kiss, Imre Kocsis,
Tamás Konok, Josef Linschinger, Wiesław Łuczaj-Mark Starel, Waldemar Mattis-Teutsch, Dóra Maurer, András Mengyán, Lothar Quinte,
Otto Reitsperger, Christian Roeckenschuss, Reinhard Roy, Diet Sayler, Klaus J. Schoen, Peter Somm, Franz Türtscher, Milos Urbasek, József Zalavári

„Mitteleuropa“ ist ein kontrovers definierter geographisch-historischer Begriff, der seit dem Fall der Mauer wieder mehr Beachtung findet. Nach dem tschechischen Schriftsteller Milan Kundera habe Mitteleuropa die moralischen und kulturellen Traditionen Europas erhalten, die im Osten durch Kommunismus und Kollektivierung, im Westen durch Kommerzialisierung und Individualisierung zerstört worden seien. Mitteleuropäer sein „ist eine Haltung, eine Weltanschauung, eine ästhetische Sensibilität für das Komplizierte, die Mehrsprachigkeit der Anschauungsweisen“ (György Konrád). Mitteleuropa wird auch als Kulturraum verstanden, als ein „geistig-kulturelles Prinzip“, das nichts mit staatlichen Grenzen zu tun haben will und soll, „weil es ja Grenzüberschreitung sein soll“ (E.Busek). „Es wäre sinnlos, diese Grenze exakt ziehen zu wollen. Mitteleuropa ist kein Staat: es ist eine Kultur oder ein Schicksal. Seine Grenzen sind imaginär und müssen in jeder neuen geschichtlichen Situation neu gezogen werden.“ (Kundera).
Die konkrete Kunst (der Begriff wurde von Theo van Doesburg 1924 eingeführt) ist eine ungegenständliche Kunst, die Geistiges materialisiert, keine symbolische Bedeutung besitzt und mehr oder weniger rein durch geometrische Konstruktion erzeugt wird.
Die Sammlung konkreter Kunst nach 1960 umfasst Werke von Künstlern aus den deutschsprachigen Ländern sowie aus Polen, Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Rumänien.

 

05. Juni – 14. August 2022

Schloss Königshain
Dorfstraße 29
02829 Königshain

Plakat zur Sonderausstellung

Annenkapelle Görlitz

los g e l ö s t - Versteinerte Stoffe und neue Perspektiven

Die Ausstellung beschäftigt sich mit der Frage: Was bleibt? Eine ehemalige Kirche wird
zur Schule, wird zum Ausstellungsraum. Aus alten Textilien wird Textilstein. Was bleibt,
ist der Stein, das Gebäude oder Fossile des Anthropozäns.
Textilstein wird hier zum Perspektivwechsel im Material und verändert die bisherige
Wahrnehmung von Malerei. Was sich löst, ist die Symbolik, nicht aber die transportierte
Geschichte im Material. Sind das zeitgenössische Edelsteine?
In der Ausstellung wird Gästen die Möglichkeit gegeben, den Raum der Kapelle mit jedem
Besuch neu zu erleben und zu „finden, was verzaubert“...

 

16. Juli – 27. August 2022

Annenkapelle
Annengasse 4
02826 Görlitz

Plakat zur Sonderausstellung

Schloss Krobnitz

VERBOTEN

Für viele Frauen in aller Welt, egal aus welchen Schichten sie stammen, existieren viele rote Linien und Einschränkungen. Und doch finden sie Möglichkeiten, kreativ zu sein, ihren Neigungen entsprechend zu handeln und selbstbewusst zu leben. Mit all diesen gesellschaftlichen und rechtlichen Aspekten des Frau-Seins befasst sich die 1974 in Teheran geborene Künstlerin Mojgan Razzaghi, die dort Fotografie an der Azad Universität für Kunst und Architektur studierte.
Seit 2011 lebt sie in Deutschland. Für ihr Projekt „Verboten“ kehrte sie in den Iran zurück und inszenierte dort großartige Fotografien mit Musikerinnen, die Violine und Cello spielen – trotz Verbots, weil dabei Körperteile besonders zum Vorschein kommen.
Allerdings gilt auch: Was verschleiert ist, existiert nicht in der Öffentlichkeit ...
(Dr. Elisabeth Heil)

 

31. Juli – 19. August 2022

Schloss Krobnitz
Am Friedenstal 5
02894 Reichenbach/O.L. OT Krobnitz